Gestern habe ich alle Tomaten abgemacht und reingeholt, damit ich endlich wieder nachts durchschlafen kann
Zeit für ein Resümee:
Insgesamt war die Ernte nicht schlecht. 8,5 kg grüne Tomaten stehen jetzt im Wohnzimmer zum Nachreifen

und von einigen habe ich ja noch gar nicht gekostet!
Goldene Königin: schöne Pflanze, hat gut getragen. Aber nix Umwerfendes. Kommt vielleicht wieder als Kübelpflanze für den Balkon einer Freundin.
Nonna Anneliese: fast 2 kg schöne große Tomaten, obwohl ich anfangs Angst hatte, daß die überhaupt was wird. Hat bis zum Schluß geblüht. Gekostet habe ich noch nicht, kann also noch nicht sagen, ob sie mir schmeckt.
Grüne Helarios: Wahrscheinlich nix für mein Klima. Hat erst im August geblüht, die 7 ziemlich großen Früchte sind noch nicht reif.
Feuerwerk: Noch schlimmere Zicke als die Helarios 5 kleine Früchtchen...
Ananas: war verkreuzt vom Samenspender. Die Früchte des angefaulten Haupttriebes waren nachgereift ganz lecker, Da kommen noch 9 Früchte nach, insgesamt fast 2 kg!
Olena Ukrainian: war die größte, ergiebigste Pflanze mit den größten Früchten, eine von 520 g reift noch nach. Leider war es auch die fadeste, sogar die Soße mußte ich mit Essig und Zucker aufpeppen...
Zeltij Gigant: große gesunde Pflanze, viele Früchte um 100 g. Leider weiß ich noch nicht, wie sie schmeckt...
Bursztyn: war mein zuverlässiger Tomatenlieferant, gut die Hälfte sind im Freiland reif geworden. Für eine Gelbe hat sie sehr viel Aroma. Auch die kommt nächstes Jahr in mehrfacher Ausführung.
Bloody Butcher: war die erste und sooo lecker! Leider war dieser Kübel voll Ameisen, deshalb waren es nur 2 Früchte... Nächstes Jahr kommt sie im anderen Garten ins Beet, mindestens 10 Pflanzen, jawoll!
Solotaja Kaplja: der gleiche Kübel, das gleiche Problem. Sie hat nachdem ich die Ameisen raus hatte, noch mal geblüht, eine Handvoll Birnchen hab ich noch zum Nachreifen hier liegen.
Gelbe Dattelwein: eine merkwürdige Pflanze. Sie hat Ende August begonnen zu blühen, da war sie schon deutlich größer als ich. Ein paar Früchte liegen noch hier, eine ist schon fast gelb. Für nächstes Jahr besorge ich mir lieber andere Samen, denn sortentypisch ist das nicht...
Und nicht zu vergessen meine liebe treue Schlesische Himbeere

Sie hat bis auf die zwei allerletzten Früchtchen alle draußen reif gemacht! Die mag mein Klima, kommt wieder!
Und wenn dann die letzten Samen eingetütet sind, alles verkostet wurde, und alle Tomaten reif, dann mach ich mich an die Planung fürs nächste Jahr
Liebe Grüße, Mechthild
Erst wenn die letzte Fichte verdorrt, der letzte Fluss vertrocknet und der letzte Schmetterling vergiftet ist, werdet Ihr feststellen, dass man Subventionen nicht essen kann.
Frei nach dem alten nativen Stammesführer